Interview: Johannes Rath, Mitglied des Vorstands, zuständig für das Ressort „Kunde, Service und Transformation“, SIGNAL IDUNA Gruppe

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Johannes Rath

Mitglied des Vorstands, zuständig für das Ressort „Kunde, Service und Transformation“, SIGNAL IDUNA Gruppe

 

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, sind komplexe Herausforderungen zu meistern ­ – was erfordert dies von den Unternehmen?

Die Unternehmen müssen vernetzter denken – auch über die eigenen Grenzen hinaus. Es kommt insofern beim Umgang mit den Herausforderungen stärker auf eine Zusammenarbeit an. Beispielsweise ist es beim Thema Lieferkette wichtig, bei den eigenen Schritten zu bedenken, welche Folgeschritte sich damit unter Umständen bei den anderen Akteuren ergeben. Am Ende müssen alle gemeinsam an der Verbesserung der Lieferkettenorganisation arbeiten.

Für den Umgang mit den Herausforderungen benötigen die Unternehmen allerdings ein neues Betriebssystem.

 

Was meinen Sie genau? Es geht dabei wahrscheinlich nicht um eine neue Software.

Mit Betriebssystem meine ich die Art und Weise der Zusammenarbeit. Die Herausforderungen werden künftig weniger in bestehenden Unternehmensbereichen gelöst, sondern von cross-funktionalen Teams, die dann auch eine End-to-End-Verantwortung haben. Das heißt, dass sie beispielsweise für alle Schritte von der Ideenfindung für ein neues Produkt bis zur Auslieferung an den Kunden verantwortlich bleiben.

Damit dies möglich ist, müssen die Unternehmen ihre Strukturen überprüfen, ob sie diese Art der Zusammenarbeit auch zulassen.

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