Interview: Christiane Ott-Lorenz, VP Business Relationship Management and Process Excellence, kloeckner.i GmbH

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Christiane Ott-Lorenz

VP Business Relationship Management and Process Excellence, kloeckner.i GmbH

 

Wie beurteilen Sie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik?

Die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist essenziell für die Entwicklung und den Einsatz von neuen Technologien. Nur gemeinsam schaffen wir es, Europa zukunftsfest zu machen. Allerdings muss bedacht werden, dass die Zusammenarbeit mit der Politik auch bestimmte politische Entscheidungsprozesse mit sich bringt. Und die sind häufig langwierig.

 

Sollte insofern die Politik bei der Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsmodelle außen vor bleiben, damit dies schneller erfolgen kann?

Nein, die Politik muss direkt mit einbezogen werden. Das ist vor allem wichtig, damit Prozesse rechtzeitig angestoßen werden. Die Idee ist es, in der Entwicklungsphase auch die Bedürfnisse von Wirtschaft und Wissenschaft zu berücksichtigen. Dafür sollte der Austausch zwischen den verschiedenen Disziplinen verstärkt werden.

 

Wie meinen Sie das?

Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sollten sich auf unterschiedlichen Wegen stärker austauschen. Aus meiner Sicht kann es beispielsweise ein Vorteil sein, wenn Personen mit wirtschaftlichem Hintergrund in der Politik aktiv werden. Das ist eine Chance, da diese Personen ihre Expertise und ihr Verständnis für die wirtschaftliche Bedeutung von Technologien in politische Prozesse mit einbringen können. Ich bin davon überzeugt: Unterschiedliche Perspektiven und Blickwinkel helfen dabei, bestmögliche Entscheidungen zum Wohle der Gesamtgesellschaft zu treffen.

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