Andreas Thal
Managing Director, symmedia GmbH
Sie haben im Unternehmen einige Erfahrung mit Co-Creation. Welche Vorteile resultierten in erster Linie daraus?
Besonders bedeutend für mich ist, dass wir mit Co-Creation schneller ans richtige Ziel kommen. Wir steigern also erstens die Geschwindigkeit, und zweitens gibt es eine klarere Vorstellung über die richtige Lösung. Dies ist gerade dann wichtig, wenn es darum geht, für den Kunden ein Produkt zu entwickeln, das beispielsweise das Leben erleichtern oder ein Problem lösen soll.
Was sind erfolgsentscheidende Aspekte bei Co-Creation?
An erster Stelle stehen für mich Transparenz und Vertrauen. Jeder Partner in dem Co-Creation-Projekt muss hinsichtlich des Handelns und der Prioritäten transparent sein. Und mit Blick auf das geistige Eigentum (IP) ist Vertrauen in der Zusammenarbeit wichtig, damit es keine IP-Verletzungen gibt. Zwischen den Partnern sollte in dem Projekt keine Konkurrenz entstehen.
Wie ist Deutschland für das Thema Co-Creation aufgestellt?
Wir haben hier ein großes Potenzial. Die vielen mittelständischen Unternehmen weisen eine große Kreativität auf und sind sehr innovativ. In einem Co-Creation-Netzwerk können diese Unternehmen einen guten Push erzeugen, sodass für alle Beteiligten noch mehr Innovationen, Möglichkeiten und Wachstum entstehen.
