HRI-Konjunkturprognose: Deutschland rutscht erneut in die Rezession

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HRI-Konjunkturprognose: Deutschland rutscht erneut in die Rezession

Düsseldorf, 12. Juni 2026 – Das Handelsblatt Research Institute (HRI) hat seine Konjunkturerwartungen für Deutschland nach unten revidiert. Für das laufende Jahr rechnet das HRI im Einklang mit der Bundesregierung nun mit einem realen Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaft dann lediglich um 0,3 Prozent zulegen. Vor einem Vierteljahr gingen die HRI-Ökonomen noch von 0,7 und 0,8 Prozent Zuwachs aus.

Während die Bundesregierung hofft, dass sich die deutsche Wirtschaft allmählich vom jüngsten Ölpreisschock erholt und 2027 wieder etwas stärker wächst, zeichnet das HRI ein deutlich düsteres Bild. Nach Einschätzung des HRI werden die Folgen des Irankriegs nach dem überraschend kräftigen Jahresauftakt 2026 im weiteren Jahresverlauf zunehmend sichtbar werden – in Form von Lieferengpässen, höheren Energiepreisen und steigenden Produktionskosten.

Bereits im zweiten Quartal dürfte die Wirtschaft deshalb nur noch stagnieren. Für das dritte und vierte Quartal erwartet das HRI einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung – Deutschland würde damit erneut in eine technische Rezession abrutschen. Es wäre bereits das fünfte Mal in dieser Dekade, dass die Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge sinkt. Zum Vergleich: In den gesamten 2010er Jahren gab es nur eine solche technische Rezession, und zwar im Winter 2012/13.

Die vollständige Analyse finden Sie hier.

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