Interview: Milo Bogaerts, CEO (DACH-Region), Allianz Trade

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Milo Bogaerts

CEO (DACH-Region), Allianz Trade

 

Welche Entwicklungen treiben die Zusammenarbeit in Netzwerken voran?

Dies ist beispielsweise die Digitalisierung. Je digitaler wir werden, umso wichtiger wird Co-Creation. Dabei setzen wir besonders auf die Zusammenarbeit mit den Kunden. Wenn wir im Unternehmen etwas entwickeln, binden wir die Kunden frühzeitig mit ein. Es geht dabei um Fragen wie: Was ist das Problem? Welche sind mögliche Lösungsansätze? Sind die Produkte und Services für die Kunden attraktiv?

Mit einer Co-Creation, in der die Kunden eingebunden sind, erhöhen wir die Entwicklungsgeschwindigkeit. Allerdings ist Geschwindigkeit nicht nur ein Ergebnis, sondern auch ein Erfolgsfaktor für die Co-Creation.

 

In welcher Hinsicht?

Es ist wichtig, in Co-Creation-Projekten schnell zu Ergebnissen zu kommen, auf deren Basis dann die weiteren Entscheidungen getroffen werden. Insofern muss die Lösung nicht bis zur Perfektion ausgearbeitet sein. Ein Minimum Viable Product – MVP – ist völlig ausreichend und hilft, schnell voranzukommen.

 

Was sind weitere Aspekte, die eine Co-Creation erfolgreich machen?

Mut zur schnellen Entscheidung. Heißt: Wenn sich herausstellt, dass der Ansatz nicht passt, sollte das Projekt zügig beendet werden. Es gibt keine Fehler, nur Lernerfahrungen. Aber dafür sollten dann keine drei oder vier Jahre verwendet werden. Gerade mit MVPs merkt man schnell, ob es passt oder nicht. Und wenn nicht, sollte man auch keine Angst haben, die Sache konsequent zu beenden.

 

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