HRI-Frühjahrs-Konjunkturprognose: Das Handelsblatt Research Institute senkt seine konjunkturellen Erwartungen leicht

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HRI-Frühjahrs-Konjunkturprognose: Das Handelsblatt Research Institute senkt seine konjunkturellen Erwartungen leicht

Düsseldorf, 07. März 2024 – Das Handelsblatt Research Institute (HRI) hat seine Konjunkturerwartungen für Deutschland für das laufende und das kommende Jahr gesenkt. Die HRI-Ökonomen erwarten, dass die Wirtschaftsleistung nach dem Rückgang in 2023 nun auch dieses Jahr sinken wird, um 0,2 Prozent. Für 2025 rechnet das HRI nunmehr lediglich mit 0,2 Prozent Wachstum. Das HRI ist damit deutlich skeptischer als die Bundesregierung, die 0,2 und 1,0 Prozent reales Wachstum für 2024 und 2025 sieht.

„Der deutschen Wirtschaft wurden fast gleichzeitig ihre wichtigsten Standbeine weggezogen, preiswerte Energie aus Russland, florierende Absatzmärkte in China, multilateraler Freihandel und eine unbedingte Sicherheitsgarantie durch die USA“, sagte Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup. Zudem bleibe die „Ampel“-Regierung eine konsistente Strategie schuldig, wie die Herausforderungen der De-Globalisierung, der Dekarbonisierung und des demografischen Wandels gleichzeitig bewältigt werden sollen. Das HRI geht davon aus, dass Deutschland das Schlusslicht unter den großen entwickelten Volkswirtschaften bleiben wird.

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