15.12.2021

Trendradar "Energy – Be Empowered"

Die menschengemachte Erderwärmung hat immer extremere Folgen. Beispiele dafür sind Starkniederschläge, Hitzewellen, Dürren, Wirbelstürme sowie das Abschmelzen der Gletscher und Polkappen.Der aktuelle Bericht des Weltklimarats (IPCC) vom August 2021 beschreibt dies unmissverständlich. Demnach ist die globale Durchschnittstemperatur seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Ausstoß von insgesamt 2,4 Billionen Tonnen CO2 bereits um etwa 1,1 Grad Celsius angestiegen. Aktuell sei die CO2-Konzentration in der Atmosphäre höher als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt seit mindestens zwei Millionen Jahren. Für das Klima bedeutet dies: „Alarmstufe Rot“. So fasste es UN- Generalsekretär António Guterres nach der Veröffentlichung des IPCC-Gutachtens zusammen. 

Dies zu verändern, ist eine Gemeinschaftsaufgabe für Wirtschaft und Gesellschaft. An zentraler Stelle dabei liegen die Aktivitäten des Energiesektors: Die Energiewende ist bereits unterwegs.

Welche Herausforderungen bringt die Energiewende mit sich? Welche Technologien prägen die Zukunft? Diese und weitere Fragen hat das Handelsblatt Research Institute im Rahmen des Projektes „The Mission VI: Energy – Be Empowered!“ beleuchtet.

„The Mission“ ist eine Initiative für eine nachhaltige Zukunft, in der Unternehmen unterschiedlicher Branchen gemeinsam mit jungen Talenten an neuen Produkten und Geschäftsmodellen arbeiten. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Futury, einem Spin-off der Werte-Stiftung, Deutsche Bank, Bain & Company, PreZero und der Handelsblatt Media Group. Die konkrete Idee hinter „The Mission“: Studierende entwickeln in jeweils dreimonatigen Projekten zu einem von 12  Themenfeldern Prototypen für nachhaltige Produkte oder Geschäftsmodelle. Dabei arbeiten sie Hand in Hand mit Unternehmenspaten aus dem jeweiligen Themenfeld, um alle Lösungen praxistauglich zu gestalten und in die konkrete Umsetzung zu überführen. Bei „Energy – Be Empowered!“ waren dies Uniper, Techem, Siemens, Vonovia, Kraftwerk, Wisag, Ecolog, Liqui Moly und Schaeffler.

Die Studie finden Sie hier.

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