19.12.2019

HRI-Winter-Konjunkturprognose: Das verlorene Jahr

Demnach muss sich die deutsche Wirtschaft auf ein weiteres schwaches Jahr einstellen. Nach 0,4 Prozent Wirtschaftswachstum im zu Ende gehenden Jahr 2019 wird die gesamtwirtschaftliche Leistung im Jahr 2020 um 0,9 Prozent wachsen. Für 2021 rechnet das Handelsblatt Research Institute (HRI) mit 1,0 Prozent Wachstum und ist damit deutlich pessimistischer als viele andere Prognostiker.

„Vor allem die deutsche Industrie muss sich auf eine längere Durststrecke einstellen“, sagt HRI-Präsident Bert Rürup. Die Industrie sollte sich nicht darauf verlassen, dass in der absehbaren Zukunft ähnlich hohe Wachstumsraten wie in der zurückliegenden Dekade realisiert werden können. „Unternehmensleitungen und Politik wären gut beraten, nicht von einer schnellen Rückkehr zu den Verhältnissen der letzten Jahre auszugehen, wohl aber sollten sie Notfallpläne in den Schubladen haben.“ Faktisch befinde sich die deutsche Industrie bereits seit knapp zwei Jahren im Abschwung.

Die komplette Winter-Konjunkturprognose können Sie hier lesen.

Die vorherigen Konjunkturprognosen finden Sie in unserem Archiv

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