06.03.2020

HRI-Frühjahrs-Konjunkturprognose: Das HRI senkt die Konjunkturprognose

Das Handelsblatt Research Institute (HRI) hat heute seine neue Konjunkturprognose veröffentlicht und die Erwartungen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland leicht nach unten revidiert. Für 2020 erwarten die HRI-Experten nunmehr 0,8 Prozent Wachstum, in 2021 dürfte die Wirtschaft dann um 1,0 Prozent zulegen. In seiner Herbstprognose war das HR für 2020 noch von 0,9 Wachstum ausgegangen und zählte damals zu den Pessimisten unter den Konjunkturauguren.

Nach Ansicht der HRI-Experten wird der Corona-Ausbruch lediglich einen geringen Einfluss auf das gesamtwirtschaftlich wichtigste Aggregat, den privaten Konsum, haben. Weil aber der Arbeitsmarkt in den kommenden Quartalen bestenfalls noch stagnieren werde, dürften die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung der Verbraucher sinken. Daher erwartet das HRI, dass der private Konsum erheblich an Dynamik verlieren und in diesem und dem kommenden Jahr lediglich mit 0,7 Prozent wachsen wird.

Weiter Details zur HRI-Frühjahrs-Konjunkturprognose finden Sie hier auf der Seite unseres Newsletters „Der Chefökonom“.

Die vorherigen Konjunkturprognosen finden Sie in unserem Archiv

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