06.10.2017

Veröffentlichung der HRI-Herbst-Konjunkturprognose: Viel Rückenwind für die neue Regierung

Die neu ins Amt kommende Bundesregierung startet mit so günstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie noch keine Regierung im wiedervereinigten Deutschland zuvor. Ende dieses Jahres wird die deutsche Wirtschaft voraussichtlich 14 Quartale in Folge gewachsen sein, der Staat wird das vierte Jahr in Folge mit einem Haushaltsüberschuss abgeschlossen haben, und die Arbeitslosigkeit wird im Jahresdurchschnitt bei etwa 2,5 Millionen liegen.

Das Handelsblatt Research Institute (HRI) bestätigt daher für das laufende Jahr seine Prognose von 2,1 Prozent Wachstum,die meisten anderen Institute haben dagegen ihre Prognosen in Richtung zwei Prozent angehoben. Während die anderen Institute für das kommende Jahre die gleiche Dynamik wie für 2017 voraussagen, erwartet das HRI eine Wachstumsbeschleunigung auf 2,5 Prozent Plus in 2018. Neben einem wieder positiven Außenbeitrag und kräftigen Investitionen der Wirtschaft bleibt das Fundament des Aufschwungs weiterhin der private Konsum, der für knapp die Hälfte des Wirtschaftswachstums steht.

Die komplette Herbst-Konjunkturprognose können Sie hier lesen.

Die älteren Konjunkturprognosen aus unserem Archiv finden Sie hier.

Weitere Meldungen

14.09.2018


14.09.2018

Veröffentlichung der HRI-Herbst-Konjunkturprognose: Rückkehr zur Normalität

Das Handelsblatt Research Institute (HRI) hat heute seine Herbst-Konjunkturprognose für Deutschland veröffentlicht. Für das laufende Jahr rechnet das Institut mit 1,9 Prozent Wirtschaftswachstum und für 2019 noch mit 1,4 Prozent. Vor vier Jahren hat der Konsum den Außenhandel als wichtigsten Wachstumstreiber der deutschen Volkswirtschaft abgelöst. Und das wird auch in der nächsten Zeit so bleiben. Wir gehen davon aus, dass der deutsche Arbeitsmarkt weiter gut laufen und die Beschäftigung weiter steigen wird, allerdings verhaltener als in den vergangenen Jahren. Dies hat zur Folge, dass vom Außenhandel negative Wachstumsbeiträge ausgehen werden. Das Wirtschaftswachstum wird daher gedrückt.

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03.09.2018


03.09.2018

HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung mit negativem Trend


Im September sank das HDE-Konsumbarometer um 1,45 Punkte auf einen Wert von 99,98 Punkte nachdem es im Vormonat zunächst wieder angestiegen war. Die unterschiedlichen Erwartungen der Konsumenten in jüngster Zeit lassen auf eine Verunsicherung schließen. Grund für die Verunsicherung dürfte die diffuse Nachrichten- und Faktenlage sein. Eine eindeutige Entwicklungsrichtung ist nicht mehr zu erkennen, weder beim Blick auf gesamtwirtschaftliche Daten bzw. Prognosen noch beim Blick auf die Politik.

Angesichts dieser Unsicherheit bei den Verbrauchern im Verbund mit ihren volatilen Erwartungen sind aktuell eindeutige Aussagen zur künftigen Entwicklung des privaten Konsums in den nächsten Monaten nicht möglich.

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06.08.2018


06.08.2018

HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung steigt wieder

Nachdem das HDE-Konsumbarometer im Juli deutlich gesunken war, zeichnet sich im August für die kommenden drei Monate eine Erholung auf niedrigem Niveau ab. Grund ist vor allem die steigende Anschaffungsneigung zur Urlaubszeit. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert zur dauerhaften Stärkung der Kaufkraft deutliche Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen durch die Politik.

 

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